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Bericht vom 09.11.2019 im Hotel Volksgarten

 

 

Hotel

 

 

Als wir im Hotel ankamen, warteten Justin und Danny schon auf uns. Kurz zuvor war die Polizei bereits vor Ort, weil dort gerade wieder eingebrochen wurde. Mit Einbrüchen haben die beiden öfter zu kämpfen.
Das Hotel Im Volksgarten gilt in der Bevölkerung als Lost Place und wird daher öfter unbefugt betreten. Seitdem dort ein neuer Besitzer das Gebäude übernommen hat, ist es zwar noch sehr stark herunter gekommen aber kein Lost Place mehr. Justin und Danny kümmern sich um das Gebäude, sichern es und warten momentan auf weitere Anweisungen vom neuen Besitzer des Hotels.

Nach einer kurzen Begrüßung begaben wir uns alle ins Hotel, in dem das reinste Chaos herrscht. Überall steht Gerümpel, alte Möbel, eine alte Nähmaschine, Werkzeug usw. daher mußten wir vorsichtig sein, wo wir hintreten. Paul und Jörg zog es in den Keller. Dort unten angekommen, hörten sie ein Flüstern. Die Beiden standen in einem Raum und löschten das Licht. Sie baten darum, dass sich jemand bemerkbar mache. Kurz darauf hörten sie ein Geräusch, das sich anhörte, als ob jemand gegen etwas metallisches klopfen würde. Sie machten die Taschenlampe an und fanden einen Metalleimer. Anscheinend rührte das Geräusch daher. Wieder löschten sie das Licht und stellten Fragen als sie plötzlich ein Klopfen auf Holz hörten. Erneut machten sie die Taschenlampe an und sahen einen Schrank, der ca. 3m entfernt stand. Kam das Klopfen von Jemandem neben dem Schrank? Da sich sonst zunächst nichts mehr tat, kamen sie wieder rauf zu den Anderen.

 

Wir alle gingen gemeinsam in den Raum hinter die Theke. Dort erzählte Justin uns, dass er dort vor einiger Zeit  mit vier weiteren Freunden war, als ihnen aus der Deckenecke ein Buch entgegen geflogen kam und neben ihnen landete. Das Kuriose daran war nicht nur, dass es geflogen kam, sondern genau dieses Buch vorher im Thekenbereich lag. In einer Ecke des Raumes steht ein alter Holzschrank. Justin erklärte uns, dass es äußerst merkwürdig  ist, dass dieser Schrank einen starken Brand vor ungefähr einem Jahr fast unbeschadet überstanden hat, während alles andere drum herum komplett zerstört wurde. Paul näherte sich dem Schank und fühlte sich ein.
Später als wir uns alle im Flur zum oberen Stockwerk trafen erklärte Paul, dass dieser Schrank einer alten Dame gehörte und sie den Schrank bei dem Brand beschützte. Ebenso nahm er einen sehr negativen Mann wahr und beschrieb ihn als eiskalt und verhasst.

 

Wir gingen weiter durchs Hotel, dabei erzählte Paul nebenbei, dass er auch zwei Kinder wahrnahm. Einen Jungen und ein Mädchen. Danny erwähnte daraufhin, dass der Volksmund im Umkreis des Hotels sagt, es gab früher eine Familie, die bei einem Raubüberfall in diesem Haus, welches früher noch kein Hotel war, ermordet worden sei. Er wisse nicht, ob dies auch der Warheit entspräche. Dabei kamen jetzt, nach Pauls Schilderungen, genau diese Gedanken auf, dass vielleicht doch etwas an der Geschichte dran sein könne.
Im oberen Stockwerk angekommen gingen wir alle in ein Zimmer, wo ein Doppelbett inkl. Bettzeug stand. Hier spürten Paul und Louisa deutlich die meiste Energie. Also beschlossen wir hier unsere erste Aktivsitzung zu beginnen.

Da unsere Geräte aufgrund der hohen elektromagnetischen Felder nicht zu gebrauchen waren, nahm Justin die Hauptsicherung des Hotels raus, damit wir unsere Geräte einsatzfähig benutzen konnten.
Im Dunklen stellten wir Fragen und horchten in die Stille. Wir baten darum, ein Klopfen nachzuahmen, uns zu berühren, die Geräte ausschlagen zu lassen oder sich zu zeigen. Anette sah im anliegenden Badezimmer einen gelb leuchtenden Punkt kurz aufflackern. Wir vermuteten, dass es evtl. von einem vorbeifahrenden Auto gewesen sei, doch im Badezimmer waren die Rollos herunter gelassen, so dass man dieses ausschließen konnte. Etwas später hörten einige von uns Schritte, die vom Dachboden herzukommen schienen. Paul wurde kurz an der Schulter berührt und sah anschließend im Flur einen Schatten. Da es im ganzen Hotel eisekalt war beschlossen wir nach ca. 20 Minuten uns nun weiter durchs Hotel zu bewegen.

 

Justin sagte plötzlich: Ich glaube, Paul wurde gerade ins Bad gezogen. Es sah so aus, als zöge jemand an Paul.
Paul kam etwas verstört aus dem Bad und erklärte uns, wie er tatsächlich ins Bad gezogen wurde. Das Hotel hat es wirklich ins sich.
Wir hatten nun jedes Zimmer begutachtet und gingen zurück nach unten.
Die jungen Männer erzählten uns zu Anfang, dass sie ein Quija Brett gekauft hatten. Sie wollten Kontakt zur geistigen Welt aufnehmen, da sie schon öfter in dem Haus merkwürdige Erlebnisse hatten und immer wieder unerklärliche Geräusche  hörten. Dies war auch der Grund, warum sie uns kontaktierten und uns um Hilfe baten. Das Brett hatten sie nur ein einziges Mal benutzt, danach war er verschwunden. Sie suchten es im ganzen Haus, konnten es aber nirgendwo finden. Paul erklärte ihnen, dass sie damit eine Tür zur geistigen Welt öffneten , die sie nicht mehr geschlossen haben. Ohne das Brett ließe sich das Portal nicht mehr bzw. nur noch sehr schwer schließen. Wir erklärten ihnen, wie gefährlich soetwas sein kann und dass sie sich damit was ins Haus geholt haben, was nun auch verhindern möchte, dass wir die Tür ( das Portal) schließen.
Unten angekommen, zeigten Danny und Justin uns die Planchette, die zu dem Quija Brett gehörte.
Sie lag in einer alten Schüssel. Plötzlich bemerkte Justin, dass das verschwundene Quija Brett auf der Eckbank liege, so als läge es schon immer genau an dieser Stelle. Danny und Justin versicherten uns noch einmal, dass sie das ganze Haus auf den Kopf gestellt hatten, um nach dem Brett zu suchen, es aber nicht gefunden hatten. Sie mussten große, alte Fenster beseite schieben um an das Brett zu kommen. Justin legte mit der Planchette. auf einen Tisch, der direkt neben uns stand.

 

 

Planchette                          Quija

 

 

Wir standen alle um die Theke herum verteilt, unterhielten uns über dies und das, als plötzlich die Planchette durch den Raum flog. Melanie sah genau, wie das Ding flog und dachte zunächst jemand hätte sie geworfen. Auf genau solche Momente warten wir als GhostHunter. Das ist cool, sowas wollen wir erleben und es passiert tatsächlich sehr sehr selten. Während wir noch rätselten wie die Planchette durch den Raum fliegen konnte, wurde es noch kälter. Man konnte den Atem von jedem von uns sehen. Paul beschloss nun, mit Louisa anhand des Quija Brettes die Tür ( das Portal), welches Justin und Danny geöffnet hatten, zu schließen. Paul und Louisa legten ihre Finger auf die Planchette und baten ihre geistigen Führer um Hilfe um nun diese Tür zur geistigen Welt zu schließen. Sie benutzten das Brett, Paul schloss die Augen und die Planchette begann sich zu bewegen. Sie stellten Fragen, die mit yes oder no beantwortet wurden. Paul sagte, dass etwas hinter ihm stehe und es ihm eiskalt werde. Die eisige Kälte durchdrang ebenfalls alle anderen im Raum. Nach ca. 10 Minuten war es soweit, die Tür zur geistigen Welt war geschlossen und Paul sichtlich erschöpft. Wenn ein Medium sich mit der geistigen Welt verbindet, auch mit den dunklen Geschöpfen kommuniziert, ziehe das sehr viel Energie. Allerdings sind Paul und Louisa Profis, sie wissen genau was und wie sie was machen, was das Beste ist und wie weit sie gehen können.

 

Brett

 

Wir beschlossen aufgrund der Kälte, die uns nun alle von Kopf bis Fuß erfasst hatte, für diesen Abend Schluß zu machen. Allerdings verabredeten wir für das Frühjahr wieder zu kommen und in Kontakt zu bleiben. Das war ein Abend den keiner von uns so schnell vergessen wird.

 

Wir haben einige EVPs aus unserer Audiodatei heraus filtern könnten. Diese drei EVPs sind auch für das ungeübte Ohr gut hörbar

 

 

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Wir hören hier nach Fraukes Frage: Nein

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Hier hören wir: read myself

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Hier hören wir: get out.......white 

 

 

Bei der Auswertung fanden wir folgendes Foto sehr interessant. Louisas Gesicht sieht nicht mehr aus wie Louisa.

Hat sich da die Energie der verstorbenen Frau, die dort umhergeht, mit Louisas Energie verbunden um sich kurz für uns "sichtbar zu machen?

 

Louisaganz

 

Auf dem linken Foto sieht man eine alte, knöchernde Frau mit leicht schielendem Auge. Wenn man ganz genau hinsieht kann man sogar eine durchsichtige Brille erkennen.

Rechts ist Louisa wie sie wirklich aussieht.

Louisagro


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