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Zeitungsbericht in Mein TV und ich , Laura und Alles für die Frau

Melanie Schindler, 34, Team-Leiterin der Ghosthunter NRW und gelernte Arzthelferin, berichtet mir von ihren Erfahrungen. Wir kommen an und schauen erst mal: Was geht hier vor? Manche wollen, dass es spukt, wünschen sich so sehr, dass Verstorbene zu ihnen sprechen. Die Ghosthunter NRW rücken im Jahr etwa im Zwei-Wochen -Rhythmus aus. Sie alle haben eigentlich eine ganz andere Arbeit, üben Berufe wie Einzelhandelskauffrau, Rechtsanwaltsfachangestellter oder Fachinformatiker aus. Wenn sie auf Geisterjagd gehen, ist das immer in ihrer Freizeit, meist am Wochenende.

 
Dafür, dass sich die Ghosthunter mit ihren Apparaturen in den Zimmer ausbreiten, wird Christel nichts bezahlen müssen. Dabei kosten Laser und digitale Spiegelreflexkamera, Videogeräte, Monitore, Messgeräte und Cellsensoren rund 2000 Euro in der Anschaffung. Geisterjagd ist kein billiges, aber ein interessantes Hobby. Team-Leiterin Melanie erklärt, worum es ihr und ihren Kollegen geht:: Wir wollen nicht unbedingt Geister aufspüren, sondern Menschen helfen, die meinen, dass es bei ihnen spukt. Wenn jemand glaubt, einen eisigen Luftzug zu spüren, liegt die Erklärung vieleicht einfach darin, dass es aus dem Treppenhaus zieht. Wir klären diese Vorgänge dann auf. Jetzt sitze ich im Wohnzimmer der Ruhmanns und bin gespannt, was sich hier zeigen wird. Inzwischen spricht Team-Leiterin Melanie mit unserer Gastgeberin: Wo genau sind die Schritte zuhören? Hier im Wohnzimmer? Oder auch in der Küche? Schließlich, um 20.40 uhr, ist es soweit: Die Untersuchung im Kinderzimmer beginnt.
 
 
 
Draußen wird es dämmerig. Kannst du unsere Geräte zum Leuchten bringen? , fragt Ghosthunterin Dunja in den Raum. Schwach glüht eine Lämpchen auf. Kannst du es wieder lassen? Das Lämpchen erlischt. Kannst du es wieder anmachen? Unglaublich, aber es flackert, punktgenau, so, als würde irgendwer das kleine Empfangsgerät auf dem Tisch aus der Ferne steuern. Bist du der Vater von Christel? Die Lampe flackert stark, ich spüre, dass ich eine Gänsehaut bekomme, wie oft, wenn ich sehr, sehr aufgeregt bin. Aber die Anspannung scheint im ganzen Raum zu stehen. Zwei Team-Mitglieder meinten sogar, einen Schatten an der Tür zu sehen.
Ich sitze da und spüre dieses innere Kribbeln: Kann es wahr sein, gibt es wirklich Geister? Noch bis spät in den Abend hinein dauern die Untersuchungen mit Messgeräten und die Befragungen an. Beim Abschied schaue ich nochmal zurück zum Kinderzimmer, wo sich das Flackern zeigte. Ich finde es unheimlich, verstörend, aber auch faszinierend. Vielleicht sind die Geister ja in Wahrheit Engel, wird eine Freundin später sagen, als ich ihre von alledem erzähle.
Ein Gedanke, den ich schön und beruhigend finde. Bis ich erfahre, was nun hinter allem steckt, wird eine Woche vergehen, Dann wird das Team der Ghosthunter NRW die Ergebnisse ausgewertet haben. Letztlich kommt es zu den Schluss: Wir werden eine weitere Untersuchung machen, da doch einiges unklar blieb. Schade, denn ich hätte fast an den Geist geglaubt.



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