PU Bericht von Burg Frankenstein 24.09.2012

Frankensteinvoder

Burg Frankenstein liegt wenige Kilometer südlich von Darmstadt auf Gemarkung der Gemeinde Mühltal und ist die nördlichste einer Reihe von Burgen und Burgruinen am westlichen Rand des Odenwaldes , entlang der hessischen Bergstraße mit Blick auf die Rheinebene.

Berühmtheit verdankt die Burg Frankenstein der Tatsache, dass sie seit einigen Jahren als Namensgeber für Mary Shelleys bekanntes Buch „ Frankenstein oder der moderne Prometheus “ dargestellt wird, das auch mehrfach verfilmt wurde. Eine Verbindung Mary Shelleys mit der Burg wird durch eine aktuelle Forschungsarbeit jedoch angezweifelt.

Quelle und weitere Informationen zur Burg findet man hier

http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Frankenstein_%28Bergstra%C3%9Fe%29

http://frankenstein-restaurant.de/content/e566/index_ger.html

Nicht nur durch Ghosthunter International sind wir auf Burg Frankenstein aufmerksam geworden, jedoch war es durch ihren TV Auftritt auch für uns spannend zu schauen ob wir die selben Ergebnisse erzielen konnten wie das bekannte amerikanischen Team.

Frankensteinhinten

Am 13.07.2012 fuhren  Dunja, Irene, Sebastian, Tom, Claudia, Roland und Melanie nach Darmstadt.

Nachdem wir unser Hotelzimmer bezogen und uns frisch gemacht hatten, fuhren wir voller Tatendrang zur Burg Frankenstein. Der erste Eindruck war schon sehr überwältigend.

Wir schauten uns um und trafen sehr bald auf die Interessengemeinschaft Mediaevalis Cultus

http://mediaevalis-cultus.info/

Es ist eine Gruppe die sich für das Mittelalter interessiert und es auch auslebt so weit es ihnen möglich ist. Ihre Kleidung sowie die Utensilien die sie bei sich trugen waren wirklich faszinierend.

Da sie gerade im Sommer viel Zeit auf Burg Frankenstein verbringen und dort auch übernachten, stellte sich für uns die Frage ob sie evtl. mal etwas erlebt haben was auf etwas Paranormales hindeutete. Tatsächlich gab es die ein oder andere Kleinigkeit wie zB. ein Foto mit einem größeren Orb, das man auf ihrer Seite http://mediaevalis-cultus.info/ sehen kann oder auch ein kleines Erlebnis das sie schon stutzig machte. Allerdings glauben sie nicht das es auf Burg Frankenstein spukt.

Kurz darauf traf auch Heer Scheele, der Burghistoriker ein und führte uns durch die Burgruine.

Mit viel Charme und Witz erzählte er uns all die Sagen und Mythen die sich um Burg Frankenstein rankten. Er betonte aber auch mehrfach das diese Geschichten nicht auf wahren Tatsachen beruhen.

Wie zB. das dort Konrad Dippel als Erwachsener gelebt und Leichen zerstückelt und wieder neu zusammen gesetzt haben soll.  Zum Schluß zeigte er uns eine Stelle vor der Kapelle. Das Gestein dort im Boden soll sehr magnetisch sein, wo demzufolge auch ein Kompass verrückt spielen soll.  Herr Scheele gab uns einen von ihm mitgebrachten Kompass, den wir an diese Stelle legten. Tatsächlich drehte sich der Zeiger immerzu im Kreis.

Hierzu gibt es folgende Erklärung:

Das Grundgestein besteht aus dem in der Gegend häufigen Material Gabbro, enthält aber auch Magnetit. Es wird angenommen, dass die von der Norm abweichende Magnetisierung durch äußere Einflüsse entstanden sein muss. Die gängige wissenschaftliche Theorie vermutet Blitzeinschläge als Ursache. Bei einem Blitzschlag bildet sich durch den starken Stromfluss auch ein Magnetfeld. Durch den Blitzeinschlag erhitzt sich das Gestein sehr stark über die spezifische Curie-Temperatur von 570°C (Anmerkung: Die Curie-Temperatur ist jene vom Material abhängige Temperatur, bei der magnetische Materialien ihre Magnetisierung verlieren), es kommt zu Schmelzvorgängen. Beim Abkühlen wird das aktuelle durch den Blitz induzierte Magnetfeld gespeichert.

Quelle: http://www.geocaching.com/seek/cache_details.aspx?guid=1dd3f062-a455-4e36-9493-4361c0dbc738

http://de.wikipedia.org/wiki/Frankenstein-Komplex

 Dazu müssen wir sagen , dass beide Geräte Gaussmaster und K2 nicht reagiert haben, als wir diese auf den Stein gelegt haben. Es konnten auch rund um das Gelände  keine Messwerte erzieht werden, so das man es auf natürliche Magnetfelder zurückführen könnte.

Esoteriker und Hexen nutzen diese Stelle als Energie- und Kraftplatz.

Nach einer kurzen Pause fingen wir an in der Kapelle unsere Basis aufzubauen, weil man dort die einzige Stromquelle findet. Selbstverständlich machte Irene wie immer von sämtlichen Räumen und Stellen rund um und in der Burg Fotos. Auch Claudia machte an diesem Abend viele Fotos. Zwischendurch besuchte uns auch Herr Bührer, der Verwalter von Burg Frankenstein und versorgte uns sehr gastfreundlich mit Kaffee und einem leckeren Gebäck zur Stärkung.

Wir besprachen noch kurz wie wir anfangen und vorgehen wollten und löschten das Licht!

Zunächst blieben Roland, Irene, ein Mitglied von Mediaevalis Cultus und Melanie in der Kapelle zu einer Aktive-EVP.

Dunja, Sebastian, Tom und Claudia begaben sich in der Zeit zum Turm und positionierten unseren mitgebrachten Ball sowie die Kamera die darauf gerichtet wurde und begannen ebenfalls mit einer Aktiv-EVP.

In der Kapelle war es still, zwei Kerzen brannten und Melanie stellte Fragen. Etwa 10-15Minuten waren vergangen als Roland einen Geistlichen wahr nahm. Es war ein Mönch oder Priester der dort wohl vor vielen Jahren seine Predigten abgehalten hat. Leider kam keine Reaktion auf die Bitte eine Kerze zu beeinflussen, doch Irene hatte plötzlich ein kaltes Gefühl an der Oberlippe, was Roland auch bestätigen konnte. Beide hatten dieses kalte Gefühl an der selben Stelle des Körpers obwohl sie ca. 3m voneinander entfernt standen.  Melanie und das Mitglied von Mediaevalis Cultus spürten hingegen nichts.

Als Roland nichts mehr dort wahrnahm begab er sich  in Begleitung von dem Mitglied von Mediaevalis Cultus zu den Anderen in den Turm während Irene und Melanie allein in der Kapelle zurück blieben.

Im Turm angekommen stellte Roland sich zunächst in den Hintergrund denn dort stellten Tom und Dunja Fragen. Plötzlich machte sich der Gausmaster sowie der K2 bemerkbar. Allerdings erst als die Fragen in Richtung Konrat Dippel gingen. Aus diesem Grund stellten sie auch gezielterere Fragen rund um Konrat Dippel. Immer wieder schlugen beide Geräte sehr heftig aus nach einer Frage. Ansonsten blieben die Geräte stumm!

Es wurde auch aufgefordert den positionierten Ball zu bewegen doch dies blieb leider ohne Erfolg.

Roland hingegen meldete sich plötzlich zu Wort. Er nahm eine Frau wahr die sehr voller Qual und Schmerz war. Sie war so verzweifelt, konnte den Schmerz nicht ertragen, dass ihr Geliebter auf dem Weg zu ihr verunglückt ist, dass sie letztendlich aus dem Fenster in den Tod sprang. Sie war KEIN OPFER von Konrat Dippel, so wie es im TV Beitrag dargestellt wurde. Sie lebte auf der Burg zu einer ganz anderen Zeit als Konrat Dippel.

Mittendrin meldetet Sebastian, unser Cheftechniker sich zu Wort. Er hat auf seinem Samsung Tablet  (ohne Internetverbindung, im Flugzeugmodus), das alle Geschehnisse aufnahm und er mit Kopfhörern verfolgte, eine Stimme gehört.

Nun herrschte totale Aufregung. Alle wollten natürlich hören was Sebastian aufgenommen hatte.

Und tatsächlich man konnte eine Stimme hören die etwas mit „Ball“ von sich gab. Soetwas war für uns neu, dass wir während der Untersuchung schon eine Antwort hören konnten. Zudem schlugen auch zuvor die Geräte wie wild aus. Kurz darauf hörte Sebastian wieder „eine Antwort“, die er den Anderen zeigte. Wir alle waren sehr begeistert. Beide EVPs wurden auch auf den Diktiergeräten aufgenommen, wie wir später bei der Auswertung hören konnten.

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Alles beruhigte sich wieder, auch die Geräte schlugen kaum noch aus und so begaben sich Roland, Dunja, Tom und Claudia nach unten vor das Fenster, aus dem die schmerzgetriebene Frau in den Tod sprang. Sebastian hingegen ging hinunter zur Kapelle, wo Irene und Melanie ihre Aufnahmen bereits beendet hatten. Auch unten am Turm nahm Roland sie war. Roland sagte das sie etwas erzürnt wäre, da sie alle auf der Stelle standen wo einst ihr Körper aufgeschlagen ist. Auch der Gaussmaster schlug dort mehrmals bis in den roten Bereich aus. Nach der Frage: „Sollen wir den Platz verlassen?“ schlug der Gaussmaster erneut bis in den roten Bereich aus. Tom und das Mitglied von Mediaevalis Cultus wollten noch einmal zurrück an diese Stelle, doch als Roland sie nicht begleiten wollte entschieden sie dies dann auch nicht zu tun.

Anschließend war es Zeit für ein Pause.

Roland zog es buchstäblich in den Wald. Unbedingt mußte er ein Stück in den angrenzenden Wald gehen da er Diesen sehr interessant empfand. Voller Neugier begleiteten Tom und Dunja ihn.

Im Wald war es stockdunkel, denn es war mittlerweile kurz nach Mitternacht und es regnete, wie schon den ganzen Abend. Roland nahm sehr viele Gestalten wahr, während Dunja und Tom dort eher ein ungutes Gefühl hatten. Sie standen ganz still im dunklen Wald, die einzige Lichtquelle waren die beiden Taschenlampen die sie bei sich trugen. Urplötzlich zog „etwas“ Roland die Kapuze seines Pullovers ruckartig vom Kopf. Dunja und Tom haben es gesehen. Es war kein starker Wind, so das man vermuten konnte, dass es davon kam. Auch standen sie still nebeneinander, so dass die Kapuze auch nicht durch einen Ast runtergezogen werden konnte. Es ging so blitzschnell das es eindeutig nicht rational zu erklären war. Wäre es zB. Der Wind gewesen, so kennt man es selbst, rutscht die Kapuze eher langsam wie in Zeitlupe hinunter.

Als die drei wieder aus dem Wald kamen, beschlossen wir die PU zu beenden. Der Regen wurde stärker und wir hatten bereits alle Räume erkundet und untersucht. Also bauten wir ab und verabschiedeten uns von Roland, der sich wieder auf den Heimweg machte, sowie von dem Mitglied von Mediaevalis Cultus und fuhren in unser naheliegendes Hotel.

In der kommende Woche wurden alle Fotos, Videos und Dateien ausgewertet.

Wir trafen dann am darauffolgenden Wochenende wieder zusammen um gemeinsam noch einmal die gesammelten Ergebnisse zu besprechen.

Auf einem Foto konnte man meinen Gesichter zu erkennen. Dieses Foto deuten wir aber eher als optische Täuschung aufgrund der Struktur im Mauerwerk

Frankensteinwand

Einige Fotos zeigten kleine Regentropfen die nach oben zu fliegen schienen.